Infrarot macht das Unsichtbare sichtbar. Unter diesem Leitgedanken präsentiert die Redaktion „Das Politicum“ der Fachschaft Politik und Soziologie die Veranstaltung „Infrarot: Kommunismus aus der Perspektive der nationalen Minderheiten in Rumänien“. Das zeitgemäße, bilinguale Format gibt den oft ungehörten Stimmen von neun ethnischen Gruppen eine Bühne. Ziel ist es, diesen Minderheiten Anerkennung für ihr vorbildliches Zusammenleben zukommen zu lassen. Gleichzeitig sollen ihre vielfältigen Erfahrungen mit den verschiedenen Prägungen des Kommunismus das Bewusstsein der breiten Öffentlichkeit schärfen.
Im Rahmen der Vernissage werden die historischen Ereignisse durch die Perspektiven und Beiträge namhafter Persönlichkeiten beleuchtet, darunter László Tőkés, Iuliu Winkler, Dr. Aledin Amet, Dr. Gheorghe Sarău, Luminița Mihai-Cioabă, Dr. Alexandr Varona, Eva Maria Carașcă, Angela Tomaselli, Johann Kautnik, Beatrice Ungar, Hans Georg Junesch, Sirun Tezian und Dr. Varujan Vosganian.
Nach einem einleitenden Vortragsformat und der abschließenden Reflexion durch Projektleiter Daniel Cautnic bietet die Veranstaltung Raum für Austausch und Diskussion mit dem Publikum. Eine anschließende offene Ausstellungsphase ermöglicht zudem vertiefte Einblicke in die gezeigten Inhalte.
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